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TitleVon Buttlar, Johannes - Die Wächter Von Eden (Heyne, Deutsch, DIN A5 Reformat by Steelrat)
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Table of Contents
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Inhalt
Prolog
I Der Stein der Weisen
II Jäger des verlorenen Schatzes
III Geheimnisträger der Zeiten
IV Die Wächter von Eden
V Die heilige Geometrie
VI Das Mars-Rätsel
VII Die Weltformel
VIII Maskierte Wirklichkeit
IX S.E.T.I.
X Die Formel der ewigen Jugend
XI Apokalypse 2000
XII Homo Cosmicus
Literaturverzeichnis
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Document Text Contents
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bestimmtes, kulturabhängiges numerisches System.«

Vielleicht erhalten wir Aufschluss darüber, ob die Mars-Monumente künstlichen oder
natürlichen Ursprungs sind, wenn die Daten der vom Jet Propulsion Laboratory der
NASA in Pasadena, Kalifornien, zum Mars gesandten Sonde »Mars-Observer« ausge-
wertet worden sind.

Rätselhafterweise ist der Funkkontakt vom Mars-Observer zum Jet Propulsion La-
boratory in Pasadena, Kalifornien, kurz vor Eintreffen der Sonde am Ziel unvermittelt
ausgefallen. Falls sich dieser Kontakt nicht wieder herstellen lässt, bleiben die sonder-
baren Mars-Monumente nach wie vor ein Rätsel.

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VII Die Weltformel

eute führen die Spuren der Weltformel wieder zur »heiligen Geometrie«. Denn in
geometrischen Diagrammen und mathematischen Formeln sollen Raum, Zeit, Ma-

terie und Energie - die Naturkräfte - einheitlich erfasst werden, zum Verständnis von
Wesen und Sinn unseres Universums.

Als »Hohepriester« der Naturwissenschaft - die »Wächter von Eden« - forschen
Kosmologen, Astronomen, Physiker und Mathematiker mit aufwendigster High-Tech,
um die Frage beantworten zu können, warum unser Universum ist, wie es ist - und warum
es war, wie es gewesen ist.

Untereinander verständigen sich die »Magier« des 20. Jahrhunderts in Fachtermino-
logien und Modellvorstellungen, welche Außenseitern als unverständliche Geheimcodes
beziehungsweise »böhmische Dörfer« erscheinen müssen. Im »Garten Eden der Ele-
mentarphysiker und Kosmologen« wachsen immer exotischere und abstraktere Geistes-

blüten heran, die das Rätsel der fundamentalen Arbeitsprinzipien des Universums ein für
allemal lösen helfen sollen.

Um die Entwicklung und Struktur des Universums erkennen zu können, muss es in
drei Dimensionen beobachtet werden. Noch vor wenigen Jahren wurde es in seiner Ma-

terie-Verteilung als homogen angesehen; das heißt, man ging von der Annahme aus, dass
die Galaxien in alle Richtungen gleichmäßig verteilt sind. Die Kosmologen waren daher
regelrecht geschockt, als drei Astronomen 1986 die erste detaillierte Himmelskarte prä-
sentierten, auf der ein gewaltiger Abschnitt des Universums zu sehen ist: Entgegen der
bisherigen Annahme sind hier die Galaxien zu riesigen Haufen zusammengeballt, die
durch gigantische, seifenblasenförmige Leerräume mit scharf abgezeichneten Umrissen
getrennt sind. Eine umso überraschendere Entdeckung, als sie in keiner Theorie je vorher
erwähnt worden war, doch damit nicht genug, sollte eine noch sensationellere folgen!

Es ist nicht im Detail bekannt, über welche naturwissenschaftlichen Kenntnisse un-
tergegangene Hochkulturen bereits verfügten. Wir wissen aber, dass beispielsweise die
Astronomen der alten Chinesen, Ägypter und Griechen den Himmel nachts nur als
schwarze Kuppel mit leuchtenden Punkten gesehen haben. Ohne das uns zur Verfügung

stehende Instrumentarium zur Himmelsdurchmusterung war es ihnen nicht möglich, auch
nur die geringsten Rückschlüsse auf unser heimatliches Sternensystem, die Milchstraße,
zu ziehen. Eine Problematik, die erst mit der Erfindung des Teleskops gelöst werden
konnte.



Im 17. Jahrhundert richtete der große Galileo Galilei sein kleines Teleskop immer
wieder auf den Nachthimmel über Padua und kam schließlich zu der Erkenntnis, dass sich
unsere Milchstraße aus Millionen von Sternen zusammensetzt. Das führte erstmals zu der
Vermutung, dass unser Sternensystem riesige Ausmaße haben müsse, jedoch nicht

grenzenlos sein kann und von abgeflachter Form sein dürfte. Galilei fand zudem eine
Anzahl schimmernder Lichtflecken - »Nebel« - von unterschiedlicher Form und Größe,
die nicht zu erklären waren. So entdeckte der französische Astronom Charles Messier
(1730-1817) allein 103 derartige »Nebel« und katalogisierte sie. Der berühmte englische
Astronom Sir William Herschel (1738-1822) machte eine ganze Reihe anderer »Nebel«
ausfindig. Als Wilhelm Herschel in Hannover geboren, wanderte der Deutsche 1765 als
Organist nach England aus. Über die Musiktheorie gelangte er zur Optik und zur Ma-
thematik. Schon 1766 begann Herschel dann sehr erfolgreich Teleskopspiegel zu schlei-

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2008





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